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Schlösser & Burgen

Einmal ein richtiges Burgfräulein sein! In diesen Schlössern und Burgen können sich Kinder in die aufregende Zeit des Mittelalters oder des Barocks zurückversetzen und jede Menge Abenteuer erleben!

Schloss Charlottenburg 

In schwerem Samt und steifem Brokat statt in leichten Baumwollklamotten – so kleideten sich die Menschen früherer Zeiten? Das Lebensgefühl versunkener Welten ist auf den Bildern im Schloss Charlottenburg festgehalten, einem der größten und prachtvollsten Schlösser Berlins, das zwischen 1695 und 1790 in mehreren Phasen erbaut wurde. Für kleine Besucher ist vor allem der Neue Flügel (Sondereingang Säulenportal) spannend. Die großartigen Festsäle lassen ahnen, welch rauschende Ballnächte hier gefeiert wurden. Bei der Führung unter dem Motto »Ein Fest beim König« schlüpfen die kleinen Teilnehmer in die entsprechenden Klamotten und lernen die Musik dieser Zeit kennen. Im Schlossgarten führen die Wege vorbei am Schlösschen Belvedere mit einer kostbaren Berliner Porzellansammlung und am Mausoleum, in dem die Sarkophage preußischer Könige zu finden sind. Weiter hinten auf dem Parkgelände laden Liegewiesen und ein großer Spielplatz zum Toben ein.

Adresse:
Luisenplatz
10585 Berlin (Charlottenburg)

Öffnungszeiten & Eintritt:
Altes Schloss: Di-Fr 9-17, Sa/So 10-17 Uhr.
Neuer Flügel: Di-Fr 10-18, Sa/So 11-18 Uhr.
Kinder ab 6 J. € 5, Erw. € 8. Nur Neuer Flügel: Kinder € 4, Erw. € 5.
Es gibt auch Kombikarten für alle Schlösser der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten.

Kontaktinformationen:
www.spsg.de
Tel. 030-32 09 14 40


Schloss Sanssouci 

Eingebettet in die weltberühmten Park- und Gartenanlagen von Potsdam liegt Schloss Sanssouci. »Sorgenfrei« wollte Friedrich der Große leben, als er 1745 den wunderschönen Rokokobau errichten ließ. Einzigartig sind die wunder schön eingerichteten Räume, die mit ihren Verzierungen an Gartenlauben erinnern. Das Besondere für Kinder sind die Montagskurse, in denen sie die Welt der Schlösser und Prinzen erkunden (Kosten des 1,5-stündigen Kurses bitte erfragen). Was es z.B. heißt, ein Königssohn im 18. Jh. gewesen zu sein, wird anhand von Gemälden, die im Schloss hängen, besprochen. Für Schulklassen und Gruppen gibt es nach Anmeldung Führungen unter bestimmten Aspekten und Suchspiele. Dabei erfährt kind etwas über die Geschichte der Gemälde und ihrer Maler, im Anschluss greift es selbst zum Pinsel.

Adresse:
Maulbeerallee
Potsdam

Öffnungszeiten & Eintritt:
Di-So 9-16 Uhr (Führungen bitte unter 0331- 96 94-202 erfragen)
Kinder zahlen € 5, Erwachsene € 8

Kontaktinformationen:
www.schloss-sanssouci.de
Tel. 0331-96 94-202 (alg. Info) u. 96 94-197

Heimatmuseen

Wie wurde früher eigentlich Korn gedroschen und was gehörte alles zu einer richtigen Korbflechterei? Antworten auf diese und ähnliche Fragen kann ein Besuch im Freilichtmuseum oder im Heimatmuseum klären.

Heimatmuseum Reinickendorf 

Vieles ist heute selbstverständlich, was früher unvorstellbar war. Fernseher, Computer, Gameboy – Dinge, von denen Kids in früheren Jahrhunderten nicht mal träumten. Wie lebten Kinder damals eigentlich? Im Heimatmuseum Reinickendorf ist der Nachbau eines germanischen Gehöfts mit Wohn- und Stallhaus samt Backofen und Brunnen sowie Speicher und Weberei zu sehen. Im Keller zeigt eine Alt-Berliner Arbeiterküche, wie beschwerlich um 1920 das Wäschewaschen war. Und im Klassenraum der Dorfschule drücken die Kinder die historische Schulbank. Richtig lebendig wird das Museum mit einer Führung: Da wundern sich Dreijährige, dass Kinder früher kein Kinderzimmer hatten, sondern zusammen mit der Großfamilie in einem Raum schliefen. Genauere Hintergrundinfos können Sie auf Infoblättern nachlesen, die an der Kasse ausliegen.

Adresse:
Alt-Hermsdorf 35
13467 Berlin (Reinickendorf)

Öffnungszeiten & Eintritt:
Mi-So 9-17, Sa ab 9.30 Uhr
Kinder ab 12 J. € 0,50, Erw. € 1.
Führungen für Schulklassen nach telefonischer Anmeldung.

Kontaktinformationen:
Tel. 030-404 40 62


Museumsdorf Düppel 

Rau und hart war das Leben im Mittelalter. Original Zeugnisse zeugen im Ortsteil Düppel heute noch davon. Als in den 60er-Jahren am Machnower Krummen Fenn Reste einer Siedlung aus der Zeit um 1200 gefunden wurden, entstand die Idee, das Dorf wieder aufzubauen. Gesagt, getan: Unter dem Motto »Lebendiges Mittelalter« ist jetzt dort zu sehen, wie die Menschen anno dazumal lebten und arbeiteten. So können die Besucher bei einem Rundgang dem Schmied über die Schulter schauen und zusehen, wie Wolle gesponnen, getöpfert oder Gegenstände aus Holz geschnitzt werden. Ochsen, Schweine und Schafe weiden hier, die Felder sind mit alten Kulturpflanzen bestellt. Besondere Ereignisse sind die Aktionstage an verschiedenen Sonntagen, z.B. der Tag der Wolle oder das Honigschleudern. Die Besucher können sich einer Führung anschließen, Sonderführungen für Schulklassen bitte telefonisch vereinbaren.

Adresse:
Clauertstr. 11
14163 Berlin (Zehlendorf)

Öffnungszeiten:
April-Okt So und feiertags 10-17, Do 15-19 Uhr, Einlass bis 1 Std. vor Schluss.
Kinder € 1, Erwachsene € 2.

Kontaktinformationen:
www.dueppel.de
Tel. 030-802 66-71



Spreewaldmuseum Lübbenau-Lehde 

Können Sie sich vorstellen, nachts nicht nur mit Ihrem Partner, sondern auch mit Ihren Eltern und Kindern in einem Bett zu schlafen? Vor rund 200 Jahren war so ein riesiges Familienbett im Spreewald nichts Besonderes. Nur Babys hatten ihre eigene Wiege. Wer sich ein solches »Schlafzimmer« genauer anschauen möchte, muss das Spreewaldmuseum in Lübbenau aufsuchen, entweder mit einem Spreewaldkahn oder Paddelboot übers Wasser oder zu Fuß vom Ortskern Lübbenau aus. Das »Freilandmuseum« besteht aus drei typischen sorbischen Bauernhöfen. Sorben, auch Wenden genannt, haben sich schon im Mittelalter im Spreewald angesiedelt und bis heute ihre Kultur bewahrt. Sie sprechen sogar eine eigene Sprache. Spreewaldmuseum heißt z.B. auf sorbisch »Blotojki muzej«. Die Museumshäuser sind so eingerichtet, wie es bis zur Mitte des 19. Jh. für diese Region typisch war. Am 1. Juni, dem internationalen Kindertag, wird ein Kinderfest gefeiert – ganz nach Spreewald-Art: Die Hüpfburg ist ein riesiger Heuhaufen, Tiere dürfen gefüttert werden, und wer will, kann sorbisches Kunsthandwerk lernen, z.B. kleine Trachtenpüppchen basteln. Eigentlicher Sitz des Museums ist inzwischen das Torbogenhaus, das in seinen Ausstellungen zusätzliche Informationen bietet.

Adresse:
Topfmarkt 12
03222 Lübbenau-Lehde
Anfahrt: Auto: A13 Ri. Dresden/ Cottbus, Abf. Lübbenau, zu Fuß (30 Min.), Boot od. Bahn nach Lehde.

Öffnungszeiten & Eintritt:
April-Sep tägl. 10-18 Uhr (die genauen Saisonzeiten bitte tel. erfragen)
Freilandmuseum und Torhaus: Kinder (bis 14 J.) € 1, Schüler € 2, Erw. € 3.
Bei Anmeldung sind Führungen möglich (bis 25 Pers. € 25, bis 50 Pers. € 30, Schulklassen € 10).

Kontaktinformationen:
www.spreewald-web.de
Tel. 0354 2-24 72

Botanische Gärten

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Gänseblümchen und Stiefmütterchen wachsen vielleicht auch in Ihrem eigenen Garten. Um exotischere Pflanzen zu bewundern, lohnt sich ein Besuch im Botanischen Garten. Alle wichtigen Adressen und Infos finden Sie hier!

Botanischer Garten und Botanisches Museum 

Wo kann man mit wenigen Schritten über asiatische Gebirge, durch amerikanische Wälder und dann noch schnell durch die Lüneburger Heide wandern? Im Botanischen Garten ist dies zumindest hinsichtlich der Pflanzenwelt möglich. Auf 43 ha präsentiert dieses Paradies etwa 18.000 Pflanzenarten aus der ganzen Welt. In riesigen Glashäusern können die exotischen Exemplare ihre Pracht entfalten. Wem schwüle Tropenluft nichts ausmacht, der sollte den Gang durch das Viktoriahaus nicht scheuen. Dort schwimmt die königliche Seerose aus dem Amazonasbecken auf dem Wasser. Im Duft- und Tastgarten dürfen die Besucher Blätter und Stämme beschnuppern und berühren. Faszinierend für kleine Botaniker ist der Riesenbambus, der täglich bis zu bis 30 cm in die Höhe schießt. Mit den Suchspielen und dem Rote-Punkte-Spiel, die an den Kassen liegen (April-Okt), wird ein Gartenbummel gar zur Detektivarbeit. Schul-, Hort- und Kindergartengruppen können sich für einen Naturworkshop anmelden, bei dem fantasievolle Pflanzenbilder aus gepressten Blüten gefertigt werden. An Hand von Bildtafeln lernen die Kinder, Bäume zu erkennen, oder sie gehen mit Augen, Nasen, Ohren und Mund auf Entdeckungsreise (Anmeldung unter Tel. 83 85 01 33).

Adresse:
Königin-Luise-Str. 6-8
14195 Berlin (Steglitz)

Öffnungszeiten & Eintritt:
Museum: tägl.10-18 Uhr
Garten 9-21 Uhr geöffnet
Museum: Kinder € 0,50, Erw. € 1, Familien € 2.
Kombikarte (inkl. Botanischer Garten): Kinder € 2, Erwachsene € 5, Familien € 8, Jahreskarte € 60, Schülergruppen pro Kind € 0,50, Kinder bis 6 J. frei.

Kontaktinformationen:
www.botanischer-garten-berlin.de
Tel. 030-83 85 01-00


Biosphäre Potsdam

Der Dschungel ist gar nicht weit! Bis zu 14 Meter hohe Bäume, einen Palmenhain oder auch einen Mangrovensumpf gibt es in der 5500 Quadratmeter großen Erlebniswelt der Biosphäre. Etwa 8000 tropische Pflanzen lassen sich bewundern. Echte - zum Teil riesengroße - Schmetterlinge flattern dazwischen umher und hängen ihre Rüssel in die Blüten. Urwaldgeräusche (freilich über Lautsprecher) lassen beim Schlendern durch die künstlich arrangierten Naturpfade echte Abenteuerstimmung aufkommen. Lehrreich sind die zahlreichen Experimentierstationen, an denen Gerüche geschnuppert werden können oder auch der Blick durch ein Insektenauge demonstriert wird. Thematische Ausstellungen - so gab es bereits eine Dinoschau mit 30 lebensgroßen Saurier-Modellen - komplettieren die Erlebniswelt.

Adresse:
Georg-Herrmann-Allee 99
Eingang des Volksparks Potsdam
14469 Potsdam

Öffnungszeiten & Eintritt:
Mo-Fr. 9-18 (letzter Einlass: 16.30 Uhr), Sa/So. 10-19 (letzter Einlass: 17.30 Uhr)
€ 9,50, erm. € 8, Kinder (5-13 J.) € 6,50.
Familien-Karte (2 Erw., bis zu 3 Kinder) € 28, jedes weitere Kind € 2,50 ).

Kontaktinformationen:
www.biosphaere-potsdam.de
Tel. 0331-55 07 40